Brandbrief an die Bäderbetriebe: Hanke und Melzer fordern verlässliche Öffnung des Sommerbades
Der Grund laut Bäderbetrieben: es fehlt im Unternehmen trotz laufender Stellenausschreibung an Fachangestellten für Bäderbetriebe. Treten dann Krankheits- oder andere Abwesenheitsfälle zum Beispiel in Gatow auf, wackelt eine Badöffnung auch in Staaken. Damit sind die Vorgaben einer verlässlichen und längeren Bäderöffnung, die das Berliner Landesparlament auch explizit für das Sommerbad Staaken beschlossen hatte, nicht erfüllt worden.
Gerhard Hanke, CDU-Bürgermeisterkandidat in Spandau und der CDU-Abgeordnete Heiko Melzer fordern in einem Brandbrief an den Bäderchef Andreas Scholz-Fleischmann schnelle Lösungen zur Sicherstellung des Sommerbadebetriebes und fordert die Bäderbetriebe auf, schnellstens zusätzliche Saisonkräfte (Rettungsschwimmer und Kassierer) für die Sommerbadsaison einzustellen. Eine kurzfristige Lösung des Personalengpasses soll außerdem auch die Hilfestellung fachkundiger Partnern vor Ort wie der DLRG oder den Wasserfreunden Spandau 04 sein.
Heiko Melzer, CDU-Wahlkreisabgeordneter für Staaken und das Spektefeld:
„Es ist inakzeptabel, dass das Sommerbad nach Saisonstart ständig verschlossen ist. Das Abgeordnetenhaus hat verlässliche und längere Öffnungszeiten eingefordert und dafür zusätzliche Personalmittel bereitgestellt.
Leider hat insbesondere die SPD Spandau und ihre Abgeordneten in der Vergangenheit Lösungen mit schneller Hilfe Dritter wie den Wasserfreunden Spandau ideologisch verhindert. Um den Badebetrieb aufrechtzuerhalten, bleibt dies aber ein sehr sinnvolles Mittel. Wir haben daher den Vorsitzenden der Bäderbetriebe aufgefordert, trotz Widerstandes der SPD bei DLRG und Wasserfreunden Spandau um Unterstützung zu bitten. Und wir haben ihn ebenfalls schriftlich aufgefordert, durch Saisonkräfte (Rettungsschwimmer, Kassierer) wie in den vergangenen Jahren auch die Öffnung aller Bäder sicherzustellen.
Gerhard Hanke, CDU-Bürgermeisterkandidat in Spandau:
„Die SPD darf ihre Ideologie nicht auf dem Rücken der Badegäste austragen; schon gar nicht darf sie dazu führen, dass einzelne Bäder wie das Sommerbad Staaken ständig vom Badespaß abgeklemmt werden. Die Spandauer haben zu Recht einen Anspruch auf ihre zwei Sommerbäder. Immer wieder höre ich, dass im Sommerbad Staaken die Zufriedenheit am größten war, als der Verein Wasserfreunde Spandau 04 sich um das Bad gekümmert hat und den Badebetrieb sichergestellt hat. Zu meiner großen Freude hat mir der Präsident der Wasserfreunde, Hagen Stamm, in einem Telefonat seine Bereitschaft zugesichert, kurzfristig in den Bädern Gatow und Staaken zu unterstützen und die beiden Sommerbäder zu bewirtschaften. Hoffentlich verhindert die SPD nicht ein weiteres Mal das Engagement des Vereins in und für Spandau.“